Wohnen im BBW Bethel

Endlich in die eigenen vier Wände – Fragen zum Wohnen im BBW an Andrea Hünneke und Mirjam Goerrig, Leiterinnen des Berufsbildungswerkes

Warum ist neben der Schule und Ausbildung das Wohnen so wichtig für die Entwicklung der Jugendlichen?  

Nach der Schulzeit erfolgt üblicherweise die Ablösung vom Elternhaus. Viele junge Menschen, insbesondere die mit besonderen Belastungssituationen, sind noch nicht in der Lage ihre Alltagsangelegenheiten selbstständig und verantwortlich zu bewältigen. Hierfür bieten wir die notwendige Begleitung und Förderung an. Junge Menschen mit einer Epilepsie benötigen dabei oftmals eine besondere Unterstützung. Dadurch, dass viel Teilnehmende an einer Epilepsie erkrankt sind und/oder andere Einschränkungen aufweisen, findet im BBW Bethel hierzu eine besondere Auseinandersetzung statt. Die Loslösung vom Elternhaus und damit parallel die Entwicklung von eigenen Kompetenzen, das Annehmen der eigenen Krankheit und damit verbundenen Einschränkungen, die Erlangung von Einsicht in die Krankheit und deren Behandlungsnotwendigkeiten sowie teilweise auch die Einnahme von Medikamenten sind hier im Besonderen hervorzuheben. Die Wünsche und Bedürfnisse der Jugendliche nach Spaß, dem Austesten von Grenzen und danach, die Leichtigkeit des Lebens spüren wollen, scheinen manchmal damit unvereinbar zu sein. Da kann es helfen und sinnvoll sein, wenn in gleicher Weise Betroffene zusammen wohnen und im Miteinander die Probleme beredet und oft auch geklärt werden können. Viele junge Menschen lernen im BBW zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen.  

Welche Wohnangebote gibt es auf dem Gelände des BBW?  

Es gibt 148 Plätze insgesamt, davon sind 11 Doppelzimmer und 107 Einzelzimmer. Alle Zimmer sind 25 Wohngruppen zugeteilt. Weiterhin gibt es noch ein Apartment auf dem Gelände mit maximal sieben Plätzen im Rahmen einer Wohngemeinschaft. Welche Wohnangebote gibt es im Außenwohnbereich? Wo sind die Wohnungen?   In den Außenwohngruppen bieten wir nur Einzelzimmer an. Es sind 21 Einzelzimmer in insgesamt 13 Außenwohngruppen. Diese befinden sich in den Stadtteilen Gadderbaum (sechs Wohnungen), in Brackwede (fünf Wohnungen) und in der Innenstadt (zwei Wohnungen). Diese Wohnungen liegen in Mehrfamilienhäusern oder Wohnkomplexen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos zu erreichen sind. Dort gibt es auch viele Einkaufsmöglichkeiten und auch sonst eine gute Infrastruktur für das tägliche Leben.

Ansprech-
partnerinnen

Andrea Hünneke
Leitung

Telefon 0521 144-4995
Mobil    0170 8320361
Telefax 0521 144-5113
andrea.huenneke
(at)bethel.de

Frau Görrig

Mirjam Goerrig
Leitung

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Telefax 0521 144-5113
mirjam.goerrig
(at)bethel.de