Ein Beispiel aus der aktuellen Förderpraxis
Für
Necmettin Akay war es ein langer Weg: Eine Ausbildung als Maler und Lackierer
hatte der aus der Türkei stammende junge Mann schon fast beendet.
„Kurz vor dem Abschluss bekam ich eine Lungenentzündung. Ich konnte die Farben und Lösungsmittel nicht vertragen.“ Bei der Agentur für Arbeit wurde er auf die ,Aktion 100‘ hingewiesen. Das Berufsbildungswerk Bethel in Bielefeld hat ihm einen Ausbildungsplatz als Fahrzeugpfleger im Mercedes-Benz-Autohaus „Neotechnik“ in Bielefeld-Brackwede angeboten. „Das hat mir gut gepasst. Ich habe gerne mit Fahrzeugen zu tun. Die Arbeit macht mir viel Spaß und ich lerne viel,“ freut sich Necmettin Akay.
Zum Berufsbild des Fahrzeugpflegers erklärt der Geschäftsführer von Neotechnik Jochen Häger: „Die Ausbildung trifft das Interesse an Autos, das bei vielen jungen Menschen vorhanden ist. Dieser Beruf passt auch sehr gut in unsere Branche. Es gibt so gut wie kein Unternehmen mehr, das die PKW nicht auch wäscht, nachdem sie in der Inspektion waren oder repariert wurden“, so Häger.
„Unser Unternehmen hat gute Erfahrungen mit Necmettin Akay und anderen behinderten Auszubildenden. Dabei schätzen wir die Betreuung durch das Berufsbildungswerk und die zusätzlichen Schulungen, die unser Auszubildender von dort erhält.“