Berufsbildungswerk Bethel

...für einen guten Start ins Arbeitsleben
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Neuigkeiten

Lernen, Arbeit und Leben im Berufsbildungswerk – das wird erst lebendig über Geschichten und Ereignisse aus dem Alltag des Berufsbildungswerkes Bethel.
Überblick:   Abschlussfeier,   Bethel Athletics,   Arolsen,   Kirchentag 2009,   Aktionswoche Alkohol,   Berufscamp Halle,

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Winter Sport & Spaß

Die Teilnehmenden der Berufsvorbereitung nutzten das herrliche Winterwetter der letzten Tage um im Rahmen ihres Sportangebots etwas nicht alltägliches zu unternehmen. Es wurde zusammengesucht, was sich eignet um steile Rodelhänge hinunterzusausen.

Foto: BBW Gruppenfoto im SchneeFoto: Rodel

Antike und moderne Schlitten ebenso wie große Mülltüten und ein Schlauchboot.
Das ungewöhnlichste war allerdings eine Klobrille, die wie sich herausstellte, hervorragend zweckentfremden lässt.

Also, für die, die keinen Schlitten haben: einfach zu Hause die Klobrille „ausleihen“!
Etwas außergewöhnlich aber nicht weniger sportlich ging es beim Schneefußball zu.

Auch wenn es jetzt taut. Beim nächsten Schnee heißt es wieder: „Ab nach draußen“!
Jürgen Bünnemann

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Prüflinge feierten ihren Abschluss

Ihre Ausbildung beendeten jetzt 19 Absolventen des Berufsbildungswerks Bethel. Zwei bis dreieinhalb Jahre haben sie gemeinsam gelernt, in der Baumschule, der Textilwerkstatt, in der Hauswirtschaftslehre, in der Metalltechnik sowie im Hotel- und Gastgewerbe.

Foto: Prueflinge des BBW

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben damit nicht nur eine qualifizierte Berufsausbildung abgeschlossen, für sie ging auch ein Lebensabschnitt zu Ende – schließlich lebten die meisten während ihrer Ausbildungszeit auch in Bethel. „Die Gemeinschaft wird mir in Erinnerung bleiben“, sagt Tobias Ostrowski, frischgebackener Metalltechniker, bei der Abschlussfeier im Ausbildungshotel Lindenhof. Der 22-jährige Rheinländer verlässt Bethel – trotz aller Freude über die erfolgreiche Ausbildung – „auch mit einem weinenden Auge“.

Nach der bestandenen Prüfung kehren Tobias Ostrowski und die meisten anderen Absolventen in ihre Heimatorte zurück, um dort auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das Berufsbildungswerk in Bethel ist eine überbetriebliche Ausbildungsstätte für junge Menschen mit einer Epilepsie, psychischen Beeinträchtigungen oder Lernbehinderungen.

25 anerkannte Berufe stehen zur Wahl. Die Auszubildenden kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Neben dem fachlichen Know-how wurden ihnen in dem sozialpädagogisch begleiteten Wohnbereich auch lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt.

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Bethel Athletics 2009

Das überregionale Sportfest war in diesem Jahr nicht nur für die Veranstalter ein Erfolg.

Die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler des Berufsbildungswerkes Bethel waren schon bei der Vorbereitung, beim Training und Erbringen der Vorleistungen mit Eifer und Freude bei der Sache.

Foto: Benjamin Holzportz, Philip Menz

Dabei stand nicht so sehr der Wettkampfgedanke im Vordergrund, sondern das Herausfinden der persönlichen Leistungsfähigkeit in den unterschiedlichsten Disziplinen.

Dann ging es darum diese Leistungen zu bestätigen und zu verbessern. Allen gelang es schließlich beim Wettkampf ihre Zeiten und Weiten noch zu verbessern, was sich auch in der Farbe der gewonnenen Medaillen widerspiegelte.

Foto: Phillip Menz bei der SiegerehrungFoto von links nach rechts: Christian Pingen, Viktor Dück, Pascal Schmickartz

Stolz wurden nach der Siegerehrung die Gold- und Silbermedaillen präsentiert. Neben den Erfolgen bei der Leichtathletik können sich auch die Leistungen der Teilnehmer beim Tischtennis sehen lassen. Dort gab es je zweimal Gold und Silber.

Die Fußballmannschaft konnte in diesem Jahr den 2. Platz vom Vorjahr bestätigen und musste sich nur dem späteren Sieger geschlagen geben. Für alle Sportlerinnen und Sportler stand nach den Bethel athletics fest. “Wir kommen im nächsten Jahr wieder“.

Das alles war wieder einmal ein Beweis dafür: Das BBW Bethel bewegt sich

Jürgen Bünemann, Freizeitpädagoge

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Westdeutsche Meisterschaft der Berufsbildungswerke

Das Qualifikationsturner zur deutschen Fußballmeisterschaft der Berufsbildungswerke fand in diesem Jahr im Berufsbildungswerk Nordhessen in Bad Arolsen statt.

Trotz engagiertem Einsatz der Fußballspieler des BBW Bethels, reichte es nicht zu einer vorderen Platzierung. Der Stimmung tat es keinen Abbruch und so trat man gutgelaunt und mit Pokal und Urkunde im Gepäck die Heimreise an.

Foto:Fusßballmannschaft des BBW

 

Jürgen Bünemann, Freizeitpädagoge

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Der Kirchentag 2009 – „MENSCH, WO BIST DU?“

Auch in diesem Jahr besuchten wieder Auszubildende und Mitarbeitende den Kirchentag in Bremen, der unter dem Motto „Mensch, wo bist Du?“ stattfand. Viele tausend junge Menschen (und auch einige Ältere) machten sich auf den Weg um gemeinsam zu feiern, Musik zu hören, Theaterstücke zu sehen, über aktuelle Themen des Lebens nachzudenken und Texte aus der Bibel zu verstehen oder einfach nur im Trubel zu chillen.

Fröhlich begann der Tag mit einem Gottesdienst. Gleich darauf betrat Frau Bundeskanzlerin Merkel die Halle, die mit 9000 Menschen gut gefüllt war. Frau Merkel sprach u.a. über die Wichtigkeit der Demokratie und der Wahlen und erzählte sehr lebhaft aus ihrer Kindheit in der ehemaligen DDR.

Ein besonderes Erlebnis war das open – air – Konzert der Gruppe Wise guys am Abend. 60 000 Menschen hörten die Songs dieser inzwischen bekannten Akapellagruppe und waren begeistert. Der darauf folgenden Nachtgottesdienst auf der Bühne am Hauptbahnhof ließ die Besucher dann zur Ruhe kommen mit dem Lied: „Jeder Mensch braucht einen Engel, der mit ihm geht, der zu ihm steht. Und er leiht dir seine Flügel, wenn dich Leid am Boden hält, du kannst fliegen, du kannst träumen, Mensch entdeck mit ihm die Welt.“ Auszubildende und Mitarbeitende erlebten einen tollen Tag in auf dem Kirchentag und entdeckten ein lebendiges Stück der Welt.

Birgit Göbel

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Aktionswoche Alkohol

Grafik: Logo zur Aktionswoche Alkohol

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Alkohol – Kenn dein Limit“  gab es im Berufsbildungswerk einen Infostand mit Info-Flyern, Broschüren und einem Selbsttest-Fragebogen um etwas über das Risiko des eigenen Alkoholkonsums zu erfahren.

An zwei Tagen gab es während der Mittagspause die Gelegenheit, einige Übungen mit einer sogenannten Rauschbrille * zu bewältigen. Z.b. Kickern, einen Slalomparcour bewältigen, auf einer Linie geradeaus gehen usw. Anschließend konnte man noch leckere Fruchtsäfte genießen.

*Rauschbrillen simulieren eindrucksvoll den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol und/ oder andere das Gehirn beeinflussende Substanzen. Eingeschränkte Rundumsicht, Doppelsehen, Fehleinschätzungen für Nähe und Entfernungen, Verwirrung, verzögerte  Reaktionszeit und das Gefühl von Verunsicherung wurden eindrucksvoll durch die Rauschbrillen erlebbar.

Foto: ÜberschlagssimulatorFoto: Aktionswoche Alkohol

Am Freitag, den 19.6. gab es auf dem Jahnplatz eine zentrale Veranstaltung die vom Bielefelder „Netzwerk Suchtprävention“ organisiert und durchgeführt wurde. Das BBW als Mitglied des Netzwerks war ebenfalls beteiligt und ermöglichte Teilnehmenden der Berufsvorbereitung, Ausbildung und der Interessenvertretung die Veranstaltung zu besuchen.

x Programm - Plakat zur Aktionswoche (PDF)

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Die Auszubildende Tanja Hahn und die Mitarbeiterin Karin Rafflenbeul nehmen als „Expertinnen“ am Berufscamp der Förderschule Halle teil

An dem sonnigen Mittwochnachmittag  des 17. Juni  waren Tanja Hahn, Auszubildende Hauswirtschaftshelferin im 1. Lehrjahr und ich, Karin Rafflenbeul , Förderplanleitung, als Referenten im Spiekerhaus der Pfadfinder Paderborn in Brackwede eingeladen. Hier fand ein Berufsfindungscamp der Gerhart- Hauptmann Schule Halle/ Westfalen statt. Dieses Camp ist für das 8. Schuljahr ausgelegt und dient dazu, sich mit ersten Gedanken zu beruflichen Perspektiven auseinanderzusetzen. Das Berufsfindungscamp dauert eine ganze Wochen und ist ein vom Land gefördertes Projekt.

Foto: Berufscamp Förderschule Halle

Das Berufsbildungswerk Bethel (BBW) ist eine mögliche überbetriebliche Ausbildungsstätte, in dem junge Menschen nach dem Besuch einer Förderschule eine Ausbildung oder berufsvorbereitende Maßnahme machen können. In der Podiumsdiskussion konnten Tanja Hahn  als ehemalige Schülerin der Förderschule Halle und Karin Rafflenbeul als Mitarbeiterin Fragen rund um das Berufsbildungswerk beantworten, z. B. zur Aufnahme und zu den verschieden Maßnahmen und  Ausbildungsgängen und entsprechenden Tätigkeitsbeschreibungen. Unsere Ansprechpartnerin war Frau Kurtz- Nordsiek, Sozialarbeiterin dieser Förderschule.

Wir haben uns gefreut über den sehr freundlichen Empfang und das Interesse an der Arbeit im BBW.

Karin Rafflenbeul

 

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