Neuigkeiten
Lernen, Arbeit und Leben im Berufsbildungswerk – das wird erst lebendig
über Geschichten und Ereignisse aus dem Alltag des Berufsbildungswerkes
Bethel.
Überblick: Recyclingwerker , Fahrradtour , Ökomenischer Kirchentag , Gabelstaplerführerschein, Aktion Wunschbaum , Kletterparkbericht , Sport
und Spaß
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Ausbildung zum Recyclingwerker abgeschlossen
Mit Manuel Fiegl hat erstmalig ein Absolvent des Berufsbildungswerks
Bethel eine Ausbildung zum Recyclingwerker abgeschlossen.
Diesen neuen, zukunftsorientierten Ausbildungsgang bietet Bethel in Kooperation mit dem Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld an. In seiner Ausbildung lernte der 22-Jährige, Wert- von Schadstoffen zu trennen und wie man zielgerichtet alte Geräte auseinander nimmt, ohne wieder verwertbare Komponenten zu zerstören.
„Ein Recyclingwerker muss eigenständig arbeiten können, teamfähig und belastbar sein“, fasst Bernd Nagel vom Bielefelder Umweltbetrieb die Anforderungen zusammen. Arbeitsmöglichkeiten gibt es vor allem in der Automobilverwertung, auf Schrottplätzen oder im Computer-, Metall- und Elektrogeräterecycling in Wertstoffhöfen.
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Fahrradtour nach Versmold 12.06.2010
Am Samstag, den 6ten im Juni war es wieder soweit. Die Mitarbeiter des Wohnbereiches Robert Viktor und Jürgen Doerr boten den Teilnehmenden eine Fahrradtour an. Ziel des Ausfluges war der Garten von Familie Viktor in Versmold.
Die Tour begann bei kühlen Temperaturen unter bewölktem Himmel. Im Wetterbericht würde es so lauten: „Für die Jahreszeit zu kalt“ – aber es regnete (noch) nicht. Mit einem ordentlichen Frühstück auf der Terrasse des Ernst-Barlach-Hauses haben wir uns gestärkt. Nachdem sich alle die Taschen mit Wasser, belegten Brötchen und Süßigkeiten voll gestopft hatten, ging es los. Wir waren auch in diesem Jahr eine überschaubare Gruppe, da leider ein paar Teilnehmer sehr kurzfristig abgesagt hatten.


Kurz vor 11.00 Uhr setzten sich unsere Räder in Bewegung. Das Wetter war schon nach wenigen Kilometern so gar nicht mehr auf unserer Seite. Immer wieder gab es Regenschauer. Zunehmend machte uns die Witterung Sorgen. Robert Viktor war am Abend zuvor noch einen Teil der Strecke abgefahren. Er berichtete, dass er nur schwer vorwärts kam, da er ständig mit Gegenwind fahren musste. Klar, der Wind kommt immer von vorne, das wissen alle Radfahrer…. Aber an dem Abend war der Wind besonders schlimm. Sobald er aufhörte zu trampeln, blieb er mit dem Fahrrad stehen und wurde fast umgeweht, so erzählte er. So gesehen hatten wir mehr Glück, konnten aber noch viele Spuren vom Vortag entdecken. Überall auf den Wegen lagen kleine, abgebrochene Äste von dem Bäumen.
Ich habe aus Neugier zusätzlich mein Navigationsgerät mitgenommen, das ich auf einen Fahrradmodus einstellen konnte. Robert ist vorweg gefahren, da er ja die Strecke kannte. Manchmal fuhr er offenbar seine eigenen Wege und gar nicht so, wie es mein Navi vorschlug. So ertönte aus dem Gerät so manches Mal ein freundliches „Wenn möglich bitte wenden“.:o)
Wir hatten das Glück und konnten überwiegend Radfahrwege nutzen und einen Teil der Strecke führte uns der Weg durch ein kleines Wäldchen. Kurze Pausen haben wir an der schönen alten Kirche Stockkämpen und vor dem hübschen Schloss Tatenhausen gemacht.
Am frühen Nachmittag sind wir dann in Versmold angekommen und genossen
die Erholung auf der Terrasse von Robert Viktors Haus. Tobias, einer der
drei Söhne von Herrn Viktor, war so nett und bewirtete uns mit Getränken,
leckeren Salaten und gegrillten Würstchen. Wir überlegten beim
Essen, ob wir uns von dem Kollegen Thomas Ronicke per Bulli abholen lassen
oder die ganze Strecke wieder zurück radeln wollten. Wir entschieden
uns schließlich für das Letztere.
Nachdem wir alle satt und wieder gut gestärkt waren, nahmen wir noch
einen Nachtisch bei einer Eisdiele in der Stadt Versmold ein und fuhren
zurück nach Bielefeld.
Wir hatten während der Tour keine einzige Panne und wir alle haben die insgesamt 65 Kilometer trotz der etwas widrigen Wetterverhältnisse alle sehr gut bewältigt.
Jürgen Doerr
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Fahrt zum ökumenischen Kirchentag nach München 2010
Über 130.000 Dauerteilnehmer und 40.000 Tagesgäste haben vom 12. bis 16. Mai 2010 den 2. Ökumenischen Kirchentag in München besucht. Sie erlebten bereichernde Diskussionen, spannende Begegnungen und spirituelle Erfahrungen.
Auch aus dem Berufsbildungswerk nahmen Auszubildende und Mitarbeitende an diesem Großereignis teil. In zwei Bullis machte sich die Gruppe auf den Weg um Schönes und Bewegendes zu erleben.


Am Ankunftstag begaben sich alle zuerst auf die Suche nach dem Quartier. Danach ging es zum Auftaktgottesdienst auf die Theresienwiese und zum Abend der Begegnung in die Münchner Innenstadt. Dicht gedrängt feierten dort tausende von Menschen den Beginn des Kirchentages. Die darauffolgenden Tage waren geprägt von Gottesdienstbesuchen, der Teilnahme an Diskussionsforen und Gesprächen mit anderen, von wunderbaren Konzerten und interessanten Theaterstücken. Zum Glück konnte die Gruppe ganz unkompliziert mit der Münchner U-Bahn zwischen der Innenstadt, dem Messegelände und dem Olympiapark hin und her pendeln und so aus dem großen Programmangebot das Passende heraussuchen. Auch ein Besuch der Gedenkstätte in Dachau stand für einige der Teilnehmenden auf dem Programm. Insgesamt erlebten alle die Teilnahme am ökumenischen Kirchentag als eine besondere Erfahrung und als eine persönliche Bereicherung.
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Gabelstaplerführerschein 2010
Vom 06. Mai 2010 bis zum 08. Mai 2010 hatten 8 Auszubildende aus dem Metallbereich des Berufsbildungswerkes Bethel die Möglichkeit, an dem 3. Angebot zur Unterweisung der Handhabung von Flurförderfahrzeugen (Gabelstapler) teilzunehmen. Natürlich wurde zum Abschluss das Erlernte überprüft und mit einem „Staplerschein“ belegt.


Wir gratulieren den Auszubildenden Jan Kruse, Benjamin Wüstneck, Tim-Marcel Lose, Daniel Hüfner, David Verstegen, Florian Jordan, Pascal Schmickartz und Sebastian Riedels aus dem Metallbereich des Berufsbildungswerkes Bethel, die sich zusammen mit 8 Teilnehmenden des Bereiches Ausbildung+ auf dieses Ereignis eingelassen hatten. Die Prüfung erforderte in der Theorie mit 36 Fragen und in der Praxis mit dem Nachweis des sicheren Umgangs mit dem Fahrgerät am Samstag vollste Konzentration.
Die Kosten für diese Schulung und Prüfung betragen 130,00 € und wurden zu 50% vom BBW Bethel übernommen. Die anderen 50% und auch einen Anteil an Freizeit haben die Jugendlichen gerne investiert.
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Aktion Wunschbaum
Das Berufsbildungswerk Bethel beteiligte sich an der Aktion: „Wunschbaum“ der Universität Bielefeld und der Freiwilligenagentur in Bethel.
Teilnehmende konnten ihre Wünsche in eine Wunschbox vor dem Freizeitbüro einwerfen. Von dort gelangten die Wünsche an den Wunschbaum im Eingangsbereich der Universität. StudentInnen der Uni Bielefeld konnten sich die Wünsche von dem Wunschbaum „abflücken“, mit dem Absender Kontakt aufnehmen und dann alles Weitere planen.
Wie wir erfahren haben, gab es einen regelrechten Run auf diese Wunschzettel, so dass innerhalb von ca. 10 Minuten alle Wünsche jemanden gefunden haben der sich um dessen Verwirklichung bemüht.
Der Wunsch „Ein Besuch der Eisbahn“ wurde bereits erfüllt. Zwei Studentinnen begleiteten eine Gruppe zur Bielefelder Eisbahn. Der Wunsch „Ein Besuch des Kletterparks“ wurde mit Unterstützung von zwei Studentinnen realisiert. Am 9.Mai werden uns vier JurastudentInnen bei einer Fahrradtour unterstützen.
Die Interessenvertretung im Berufsbildungswerk besuchte am Samstag, den 17.4. den Kletterpark in Bielefeld. Der Termin war mit den zwei Studentinnen der Uni Bielefeld abgestimmt. Bei sonnigem Wetter machte sich die Gruppe vom BBW aus auf den Weg. Nach den Formalitäten, der Materialausgabe und einer Unterweisung von 45 Minuten ging es von einer Plattform aus in die Wipfel der Bäume und rein in´s Abenteuer. Verschiedene Kletter- und Balanceaufgaben unterschiedlichster Schwierigkeitsstufen galt es zu bewältigen.


Etwas Mut und Vertrauen in die Sicherungstechnik und Körperbeherrschung gehörte schon dazu um den Parcours in einer Höhe von 5 bis 14 Meter und über 50 Stationen zu bewältigen. Da es drei Schwierigkeitsstufen gibt, hatten sowohl Zaghafte als auch besonders Mutige und Geschickte ihren Spaß. Nervenkitzel und ein beeindruckendes Naturerlebnis inbegriffen. Normalerweise benötigt man ca. 3 Stunden. Einige unserer Gruppe jedoch wurde immer mutiger und wagte sich auch an die lila Route für besonders Abenteuerhungrige. So verließen wir nach über 5 Stunden den Kletterpark und waren erschöpft, überwältigt, erleichtert, beeindruckt und hungrig.
Das Projekt war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf die Radtour durch die Grünzüge Bielefelds, am Sonntag, den 9. Mai. Die Routenplanung und Streckenauswahl übernahmen 6 JurastudentInnen, die eine Gruppe von Teilnehmenden begleiten wird.
Das Freizeitangebot des Berufsbildungswerks wird durch diese Aktionen bereichert und erhält neue Anregungen und Impulse. Eins ist schon mal sicher. Die Aktion Wunschbaum wird auch in diesem Jahr wieder mit uns stattfinden.
Jürgen Bünemann
Freizeitpädagoge
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Kletterparkbericht der begleitenden Studentinnen:
Einen Balanceakt hoch oben in den Baumwipfeln stellte der Ausflug mit jungen Erwachsenen des Berufsbilundungswerkes Bethel für uns, zwei Studentinnen der Universität Bielefeld, dar.
Mit der Aktion „Wunschbaum“ hatte alles begonnen und so fanden wir uns Mitte April mit einer kleinen Gruppe im Kletterpark Bielefeld am Johannisberg morgens um 10 Uhr zusammen, um dieses außergewöhnliche Freizeitabenteuer in Angriff zu nehmen.
Der Kletterpark liegt ruhig in einem grünen Waldabschnitt oben am Johannisberg, sodass man Teile der Stadt überblicken kann und ist ein Ausflugsziel, das Abwechslung verspricht. Nach einer Sicherheitseinweisung und der passenden Kletterausrüstung machten wir uns auf, um einen der Parcours zu erklimmen. Während die Einsteiger sich in fünf bis sieben Meter an verschiedenen Stationen ausprobierten, konnten Mutige ihr Können in 14 Meter Höhe beweisen. Dabei ging es nicht nur um die Überlistung der Höhenangst, sondern auch um Geschick, Balance und vor allem Spaß.
Ein Sicherungssystem und die Kommunikation mit einem Partner sind
in einer derartigen Situation, weit über dem Erdboden, wichtig, um
den Halt nicht zu verlieren. So wurden gegenseitige Ermutigungen und
Zurufe eine entscheidende Stütze,
denn auch die Anspannung wurde dort oben miteinander geteilt.
Sowohl Brücken, Autoreifen, Seile als auch Fässer und Skateboardfahrten
in luftiger Höhe bereiteten allen viel Freude. Für den Nervenkitzel
wurde an jeder der Stationen, an denen man versuchte, sich von Baum
zu Baum vorzuarbeiten, gesorgt.
Aber auch für die „Angsthasen“ gab es eine Lösung: Nach einiger Zeit hatte ich genug Höhenluft geschnuppert, meine Abenteuerlust fand ihre Grenzen und ein netter Kletterparkmitarbeiter seilte mich ab. Von unten sah dann auch alles nicht mehr so gefährlich aus.
Ein paar Stunden später erreichten wieder alle heile und zufrieden den Erdboden. Jeder konnte glücklich sein, sein individuelles Ziel erreicht zu haben, aber im Vordergrund stand für alle der Spaß, ob am Boden beim Zusehen oder in den Baumwipfeln während eines schwierigen Klettermanövers.
Wir bedanken uns für die tolle Erfahrung, die wir mit euch sammeln durften
und es war uns ein großes Vergnügen.
Wir hoffen, dass auch euch der Tag in guter Erinnerung geblieben ist.
Vielen Dank!
Anna und Nina
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Winter Sport & Spaß
Die Teilnehmenden der Berufsvorbereitung nutzten das herrliche Winterwetter der letzten Tage um im Rahmen ihres Sportangebots etwas nicht alltägliches zu unternehmen. Es wurde zusammengesucht, was sich eignet um steile Rodelhänge hinunterzusausen.


Antike und moderne Schlitten ebenso wie große Mülltüten und ein
Schlauchboot.
Das ungewöhnlichste war allerdings eine Klobrille, die wie sich herausstellte,
hervorragend zweckentfremden lässt.
Also, für die, die keinen Schlitten haben: einfach zu Hause die Klobrille „ausleihen“!
Etwas außergewöhnlich aber nicht weniger sportlich ging es beim Schneefußball
zu.
Auch wenn es jetzt taut. Beim nächsten Schnee heißt es wieder: „Ab
nach draußen“!
Jürgen Bünnemann
