Kurzinfos 2010
Lernen, Arbeit und Leben im Berufsbildungswerk – das wird erst lebendig
über Geschichten und Ereignisse aus dem Alltag des Berufsbildungswerkes
Bethel.
Überblick: London , Martinsmarkt , Happy Halloween , Besuch: Synagoge und Moschee , Ausflug, Recyclingwerker , Fahrradtour , Ökomenischer
Kirchentag , Gabelstaplerführerschein, Aktion
Wunschbaum , Kletterparkbericht , Sport
und Spaß
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Unser Wochenende in London
Auch in diesem Jahr fand wieder ein besondere Wochenendfahrt im Wohnbereich des Berufsbildungswerkes Bethel statt. Nachdem wir in den Jahren zuvor zuerst in Dresden, dann in Berlin und danach in Paris waren, ging es dieses Mal nach London!
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hatten wir Anfang September endlich unsere 31 köpfige Reisegruppe, bestehend aus 14 Teilnehmerinnen und 17 Teilnehmern, zusammen. Die Reiseleitung setzte sich aus den Kolleginnen Frau Barth (Hotel Lindenhof) und Frau Kindt (Wohnbereich) sowie den Kollegen Herrn Beckmann (Metallbereich) und Herrn Maaß-Mahler (Wohnbereich) zusammen. Als Gast nahm die ehemalige Praktikantin Ruth Nauerth aus dem Internatshaus 1 teil.
Am Donnerstag, den 16.09.10, ging es dann um 22:45 Uhr vom Freibad-Parkplatz Gadderbaum, direkt gegenüber dem Berufsbildungswerk los Richtung London. Insgesamt zählte unsere Reisegruppe mit unserem Busfahrer Georg jetzt 37 Personen. An Schlaf war während der langen Bus-Fahrt für die meisten Teilnehmenden nicht so recht zu denken. Und wenn, war es eher ein „Sekundenschlaf“. Die Stimmung war gut und alle aufgeregt, was sie in der Millionenstadt erwarten würde.


Gegen 05:30 Uhr erreichten wir planmäßig unsere Fähre, nachdem wir allesamt problemlos den Zoll passiert hatten. Mit der Morgendämmerung überquerten wir den Ärmelkanal, sahen schon von weitem die Kreidefelsen von Dover, die uns bei schönstem Sonnenschein freundlich entge-gen strahlten.
Nach einem längeren Picknick auf einem Autobahnrastplatz erreichten wir dann schließlich um 12:00 Uhr unsere Herberge „Hillspring Lodge“ im Norden von London. Bis zum Einchecken und der Zimmerverteilung hatten wir noch etwas Wartezeit zu überbrücken, die unsere Teilnehmende, die zugleich auch als Dolmetscherin fungierte Frau S. Heinrichs dafür verwandte, uns die englische Hausordnung zu übersetzen. Dabei stellten wir fest, dass es hier strengere Regeln gab, als bei uns im BBW Bethel (z.B. wird Rauchen im Zimmer mit 50,oo £ geahndet).
Außer einem gemeinsamen Abendessen in der „Hillspring Lodge“ um 18:30 Uhr stand die verbleibende Zeit für alle zur freien Verfügung, um sich beispielsweise im Zimmer von den Reisestrapazen ausruhen oder aber in Gruppen (mindestens zusammen mit drei Teilnehmenden) die nahe oder weitere Umgebung kennen zu lernen. So machten sich gleich nach dem Abendessen ein paar Wagemutige auf, das Londoner-Nachtleben zu erkunden. Davon kehrten sie in den frühen Morgenstunden wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken in unsere Herberge zurück.
Am Samstag brachen wir nach dem Frühstück mit unserem Bus zur Stadtrundfahrt auf. Die professionelle Reiseführerin zeigte und erklärte uns alles sehens- und wissenswerte von und über diese fantastische Metropole.

Der Rest des Tages stand nun wieder allen zur freien Verfügung. Und so machten wir uns auf –mal in größeren, mal in kleineren Gruppenkonstellationen – die Schönheiten und Attraktionen der außergewöhnlichen Stadt London in eigener Regie zu erkunden. Die am Häufigsten bestaunten Bauwerke und Attraktionen waren natürlich der „Big Ben“ und das „House of Parlaments“, die „Tower-Bridge“, „Trafalgar Square“, „Madame Tussaud“, „London-Eye“ und der „Buckingham Palast“, der an diesem Tag sogar vom Papst in seinem „Papa-Mobil“ bereist wurde.
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen kamen wir grüppchenweise an diesem Abend wieder in unserer Herberge an und bedauerten, dass dieses Wochenende mal wieder viel zu kurz war.
Nach dem Frühstück am Sonntag ging es wieder zügig in Richtung Heimat, wo wir gegen 23:00 Uhr einen grandiosen Empfang durch viele Bewohnerinnen und Bewohner unseres BBW’s erlebten.
Von den 31 ausgegeben Fragebögen zur Londonfahrt haben wir inzwischen
von 21 Teilnehmenden den Bogen zurückbekommen. Als Ergebnis fassen
wir kurz (nach Schulnoten) zusammen:
Die Londonfahrt wurde insgesamt mit 2+ bewertet; bei der Unterbringung
schieden sich die Geister, der Durchschnitt liegt hier bei 3+.
Das Rahmenprogramm wurde sehr gut angenommen und mit 2+ bewertet.
Die nächsten Wunschreiseziele im kommenden Jahr wären Städte
in Spanien und/oder Italien.
Wer Interesse an detaillierteren Informationen hat, kann diese bei Herrn Maaß-Mahler (Team 2, Tel. 144-2896) oder Frau Kindt (Team 1, Tel. 144-4420) erhalten.
J.Kindt
W.Maaß-Mahler
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Mitschnitt im Vorfeld über den Martinsmarkt im Lindenhof
Antenne Bethel im Gespräch mit Katharina Liebig:
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Happy Halloween

Das war der Titel eines knackigen Theaterstücks, welches am vergangenen Freitag im BBW vorgeführt wurde.
Die Regie führte Tanja Krüger.
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Erfahrungsbericht eines interreligiösen Besuches einer Synagoge und einer Moschee in Bielefeld
Vor den Sommerferien fand ein Diakonieprojekt statt. Wir hatten unter anderem die Möglichkeit, uns einmal eine Synagoge anzuschauen. Da wir ein großes Interesse hatten, etwas über das Judentum zu erfahren und eine Synagoge kennenzulernen, haben wir diese Möglichkeit ergriffen. Wir sind mit anderen Teilnehmenden des Berufsbildungswerkes dorthin gefahren.
An der Synagoge sind wir von einem freundlichen Mann in Empfang genommen worden. Er hat uns etwas zu der Geschichte des Gebäudes erzählt, das eine christliche Kirche gewesen ist und seit ein paar Jahren nun Synagoge ist. Dazu wurde das Gebäude verändert, damit das von außen erkennbar wurde. Er hat lange geredet, bis wir dann endlich das Gebäude betreten durften. In der Synagoge müssen Männer eine Kopfbedeckung tragen, für Frauen ist das keine Pflicht. Aufgefallen ist die seltsame Schrift, die die Juden benutzen. Der Mann hat viele weitere Symbole erklärt, aber wir haben nicht alles behalten. Die Zahl zwölf hatte dabei eine besondere Bedeutung. Weiter hat er erzählt, dass die gläubigen Männer dreimal am Tag beten müssen. Das gilt nicht für die Frauen, die den Haushalt versorgen müssen. Die haben nur einmal wöchentlich Gottesdienst.
Am Samstag ist der heilige Tag der Woche, so wie bei den Christen der Sonntag. Der Geistliche der Juden heißt Rabbi, geheiratet wird in der Synagoge vor Gott. Er hat uns dann noch auf einem Instrument vorgespielt, das auch im Gottesdienst benutzt wird. Es war aus Holz, gebogen und fast armlang. Im Gottesdienst sitzen die Frauen getrennt von den Männern, hinten in der Synagoge, die Männer sitzen vorne. Die heilige Schrift der Juden ist auf Rollen geschrieben und heißt Thora. Die Schrift kann nicht jeder lesen, sondern muss von dem Rabbiner gelernt werden. Die Rollen werden in einem Schrank aufbewahrt, der Thora- Schrein heißt. Sie werden nur für den Gottesdienst aus dem Schrank geholt. Der Mann hätte uns noch viel, viel mehr erzählen wollen, aber es war bereits spät geworden und wir mussten uns verabschieden, um ins BBW Bethel zurückzufahren.
Halime Topal
Sidar Fidan Ceylan
Teilnehmerinnen im BBW Bethel
Dem Besuch der Synagoge war wenige Wochen zuvor ein Besuch in der Hicret
Camii Moschee in Bielefeld-Brackwede voraus gegangen. Auch dort wurden
wir sehr freundlich begrüßt und mit viel Offenheit und Sachverständnis über
das Leben in der muslimischen Gemeinschaft informiert. Wir durften
an einem Gebet innerhalb der Moschee teilnehmen und bei türkischem
Tee und Gebäck alle Fragen, die uns auf den Nägeln brannten,
stellen. Davon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht. Dabei galt es Vorurteile
zu hinterfragen, Neues zu erfahren, allgemeine Vorstellungen des muslimischen
Glaubens zu überprüfen und für die Zukunft mehr Verständnis
im Miteinander zu erreichen.
Am Schluss gab es selbstverständlich auch eine Einladung zu einem Gegenbesuch an interessierte Gemeindemitglieder in unserem BBW Bethel. Wie in der Synagoge überreichten wir auch hier als kleines Dankeschön den Betreuern der Jugendarbeit in der Gemeinde die „Toolbox Religion“. In diesem Buch der Fachstelle für Internationale Jugendbegegnungen geht es um Fragen interreligiöser Kompetenz.
Allen Verantwortlichen, die uns so freundlich aufgenommen, bewirtet und so offen informiert haben, möchten wir auch in dieser Stelle noch einmal herzlich danken!
Fred Müller
Abteilungsleitung Wohnen
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Ausflug des BBW Wohnbereiches zum Schiedersee
Unter dem Motto „Kurzurlaub nötig?“ fuhren unser Betheljahrmitarbeiter Robin Hawerkamp, 11 Teilnehmer und ich am 13. Juni zum Schiedersee in den Kreis Lippe.
Petrus meinte es gut mit uns - es war strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Und auch sonst verlief der Tag sehr gelungen. Am Schiedersee gibt es viel zu erleben:


wir fuhren Tretboot, „chillten“ im Strandkorb, testeten diverse Attraktionen, wie die Flugboote „Nautic Jet“, erprobten das Riesentrampolin und vieles mehr. So kam keine Langeweile auf und jeder auf seine Kosten!
Abends fuhren wir natürlich so rechtzeitig zurück, dass alle Fußballbegeisterten das WM- Spiel Deutschland- Australien schauen konnten. Ein rundum gelungener Ausflug, den wir beizeiten gerne wieder anbieten werden.
Jana Kindt
Mitarbeiterin im Käthe-Kollwitz Haus
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Ausbildung zum Recyclingwerker abgeschlossen
Mit Manuel Fiegl hat erstmalig ein Absolvent des Berufsbildungswerks
Bethel eine Ausbildung zum Recyclingwerker abgeschlossen.
Diesen neuen, zukunftsorientierten Ausbildungsgang bietet Bethel in Kooperation mit dem Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld an. In seiner Ausbildung lernte der 22-Jährige, Wert- von Schadstoffen zu trennen und wie man zielgerichtet alte Geräte auseinander nimmt, ohne wieder verwertbare Komponenten zu zerstören.
„Ein Recyclingwerker muss eigenständig arbeiten können, teamfähig und belastbar sein“, fasst Bernd Nagel vom Bielefelder Umweltbetrieb die Anforderungen zusammen. Arbeitsmöglichkeiten gibt es vor allem in der Automobilverwertung, auf Schrottplätzen oder im Computer-, Metall- und Elektrogeräterecycling in Wertstoffhöfen.
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Fahrradtour nach Versmold 12.06.2010
Am Samstag, den 6ten im Juni war es wieder soweit. Die Mitarbeiter des Wohnbereiches Robert Viktor und Jürgen Doerr boten den Teilnehmenden eine Fahrradtour an. Ziel des Ausfluges war der Garten von Familie Viktor in Versmold.
Die Tour begann bei kühlen Temperaturen unter bewölktem Himmel. Im Wetterbericht würde es so lauten: „Für die Jahreszeit zu kalt“ – aber es regnete (noch) nicht. Mit einem ordentlichen Frühstück auf der Terrasse des Ernst-Barlach-Hauses haben wir uns gestärkt. Nachdem sich alle die Taschen mit Wasser, belegten Brötchen und Süßigkeiten voll gestopft hatten, ging es los. Wir waren auch in diesem Jahr eine überschaubare Gruppe, da leider ein paar Teilnehmer sehr kurzfristig abgesagt hatten.


Kurz vor 11.00 Uhr setzten sich unsere Räder in Bewegung. Das Wetter war schon nach wenigen Kilometern so gar nicht mehr auf unserer Seite. Immer wieder gab es Regenschauer. Zunehmend machte uns die Witterung Sorgen. Robert Viktor war am Abend zuvor noch einen Teil der Strecke abgefahren. Er berichtete, dass er nur schwer vorwärts kam, da er ständig mit Gegenwind fahren musste. Klar, der Wind kommt immer von vorne, das wissen alle Radfahrer…. Aber an dem Abend war der Wind besonders schlimm. Sobald er aufhörte zu trampeln, blieb er mit dem Fahrrad stehen und wurde fast umgeweht, so erzählte er. So gesehen hatten wir mehr Glück, konnten aber noch viele Spuren vom Vortag entdecken. Überall auf den Wegen lagen kleine, abgebrochene Äste von dem Bäumen.
Ich habe aus Neugier zusätzlich mein Navigationsgerät mitgenommen, das ich auf einen Fahrradmodus einstellen konnte. Robert ist vorweg gefahren, da er ja die Strecke kannte. Manchmal fuhr er offenbar seine eigenen Wege und gar nicht so, wie es mein Navi vorschlug. So ertönte aus dem Gerät so manches Mal ein freundliches „Wenn möglich bitte wenden“.:o)
Wir hatten das Glück und konnten überwiegend Radfahrwege nutzen und einen Teil der Strecke führte uns der Weg durch ein kleines Wäldchen. Kurze Pausen haben wir an der schönen alten Kirche Stockkämpen und vor dem hübschen Schloss Tatenhausen gemacht.
Am frühen Nachmittag sind wir dann in Versmold angekommen und genossen
die Erholung auf der Terrasse von Robert Viktors Haus. Tobias, einer der
drei Söhne von Herrn Viktor, war so nett und bewirtete uns mit Getränken,
leckeren Salaten und gegrillten Würstchen. Wir überlegten beim
Essen, ob wir uns von dem Kollegen Thomas Ronicke per Bulli abholen lassen
oder die ganze Strecke wieder zurück radeln wollten. Wir entschieden
uns schließlich für das Letztere.
Nachdem wir alle satt und wieder gut gestärkt waren, nahmen wir noch
einen Nachtisch bei einer Eisdiele in der Stadt Versmold ein und fuhren
zurück nach Bielefeld.
Wir hatten während der Tour keine einzige Panne und wir alle haben die insgesamt 65 Kilometer trotz der etwas widrigen Wetterverhältnisse alle sehr gut bewältigt.
Jürgen Doerr
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Fahrt zum ökumenischen Kirchentag nach München 2010
Über 130.000 Dauerteilnehmer und 40.000 Tagesgäste haben vom 12. bis 16. Mai 2010 den 2. Ökumenischen Kirchentag in München besucht. Sie erlebten bereichernde Diskussionen, spannende Begegnungen und spirituelle Erfahrungen.
Auch aus dem Berufsbildungswerk nahmen Auszubildende und Mitarbeitende an diesem Großereignis teil. In zwei Bullis machte sich die Gruppe auf den Weg um Schönes und Bewegendes zu erleben.


Am Ankunftstag begaben sich alle zuerst auf die Suche nach dem Quartier. Danach ging es zum Auftaktgottesdienst auf die Theresienwiese und zum Abend der Begegnung in die Münchner Innenstadt. Dicht gedrängt feierten dort tausende von Menschen den Beginn des Kirchentages. Die darauffolgenden Tage waren geprägt von Gottesdienstbesuchen, der Teilnahme an Diskussionsforen und Gesprächen mit anderen, von wunderbaren Konzerten und interessanten Theaterstücken. Zum Glück konnte die Gruppe ganz unkompliziert mit der Münchner U-Bahn zwischen der Innenstadt, dem Messegelände und dem Olympiapark hin und her pendeln und so aus dem großen Programmangebot das Passende heraussuchen. Auch ein Besuch der Gedenkstätte in Dachau stand für einige der Teilnehmenden auf dem Programm. Insgesamt erlebten alle die Teilnahme am ökumenischen Kirchentag als eine besondere Erfahrung und als eine persönliche Bereicherung.
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Gabelstaplerführerschein 2010
Vom 06. Mai 2010 bis zum 08. Mai 2010 hatten 8 Auszubildende aus dem Metallbereich des Berufsbildungswerkes Bethel die Möglichkeit, an dem 3. Angebot zur Unterweisung der Handhabung von Flurförderfahrzeugen (Gabelstapler) teilzunehmen. Natürlich wurde zum Abschluss das Erlernte überprüft und mit einem „Staplerschein“ belegt.


Wir gratulieren den Auszubildenden Jan Kruse, Benjamin Wüstneck, Tim-Marcel Lose, Daniel Hüfner, David Verstegen, Florian Jordan, Pascal Schmickartz und Sebastian Riedels aus dem Metallbereich des Berufsbildungswerkes Bethel, die sich zusammen mit 8 Teilnehmenden des Bereiches Ausbildung+ auf dieses Ereignis eingelassen hatten. Die Prüfung erforderte in der Theorie mit 36 Fragen und in der Praxis mit dem Nachweis des sicheren Umgangs mit dem Fahrgerät am Samstag vollste Konzentration.
Die Kosten für diese Schulung und Prüfung betragen 130,00 € und wurden zu 50% vom BBW Bethel übernommen. Die anderen 50% und auch einen Anteil an Freizeit haben die Jugendlichen gerne investiert.
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Aktion Wunschbaum
Das Berufsbildungswerk Bethel beteiligte sich an der Aktion: „Wunschbaum“ der Universität Bielefeld und der Freiwilligenagentur in Bethel.
Teilnehmende konnten ihre Wünsche in eine Wunschbox vor dem Freizeitbüro einwerfen. Von dort gelangten die Wünsche an den Wunschbaum im Eingangsbereich der Universität. StudentInnen der Uni Bielefeld konnten sich die Wünsche von dem Wunschbaum „abflücken“, mit dem Absender Kontakt aufnehmen und dann alles Weitere planen.
Wie wir erfahren haben, gab es einen regelrechten Run auf diese Wunschzettel, so dass innerhalb von ca. 10 Minuten alle Wünsche jemanden gefunden haben der sich um dessen Verwirklichung bemüht.
Der Wunsch „Ein Besuch der Eisbahn“ wurde bereits erfüllt. Zwei Studentinnen begleiteten eine Gruppe zur Bielefelder Eisbahn. Der Wunsch „Ein Besuch des Kletterparks“ wurde mit Unterstützung von zwei Studentinnen realisiert. Am 9.Mai werden uns vier JurastudentInnen bei einer Fahrradtour unterstützen.
Die Interessenvertretung im Berufsbildungswerk besuchte am Samstag, den 17.4. den Kletterpark in Bielefeld. Der Termin war mit den zwei Studentinnen der Uni Bielefeld abgestimmt. Bei sonnigem Wetter machte sich die Gruppe vom BBW aus auf den Weg. Nach den Formalitäten, der Materialausgabe und einer Unterweisung von 45 Minuten ging es von einer Plattform aus in die Wipfel der Bäume und rein in´s Abenteuer. Verschiedene Kletter- und Balanceaufgaben unterschiedlichster Schwierigkeitsstufen galt es zu bewältigen.


Etwas Mut und Vertrauen in die Sicherungstechnik und Körperbeherrschung gehörte schon dazu um den Parcours in einer Höhe von 5 bis 14 Meter und über 50 Stationen zu bewältigen. Da es drei Schwierigkeitsstufen gibt, hatten sowohl Zaghafte als auch besonders Mutige und Geschickte ihren Spaß. Nervenkitzel und ein beeindruckendes Naturerlebnis inbegriffen. Normalerweise benötigt man ca. 3 Stunden. Einige unserer Gruppe jedoch wurde immer mutiger und wagte sich auch an die lila Route für besonders Abenteuerhungrige. So verließen wir nach über 5 Stunden den Kletterpark und waren erschöpft, überwältigt, erleichtert, beeindruckt und hungrig.
Das Projekt war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf die Radtour durch die Grünzüge Bielefelds, am Sonntag, den 9. Mai. Die Routenplanung und Streckenauswahl übernahmen 6 JurastudentInnen, die eine Gruppe von Teilnehmenden begleiten wird.
Das Freizeitangebot des Berufsbildungswerks wird durch diese Aktionen bereichert und erhält neue Anregungen und Impulse. Eins ist schon mal sicher. Die Aktion Wunschbaum wird auch in diesem Jahr wieder mit uns stattfinden.
Jürgen Bünemann
Freizeitpädagoge
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Kletterparkbericht der begleitenden Studentinnen:
Einen Balanceakt hoch oben in den Baumwipfeln stellte der Ausflug mit jungen Erwachsenen des Berufsbilundungswerkes Bethel für uns, zwei Studentinnen der Universität Bielefeld, dar.
Mit der Aktion „Wunschbaum“ hatte alles begonnen und so fanden wir uns Mitte April mit einer kleinen Gruppe im Kletterpark Bielefeld am Johannisberg morgens um 10 Uhr zusammen, um dieses außergewöhnliche Freizeitabenteuer in Angriff zu nehmen.
Der Kletterpark liegt ruhig in einem grünen Waldabschnitt oben am Johannisberg, sodass man Teile der Stadt überblicken kann und ist ein Ausflugsziel, das Abwechslung verspricht. Nach einer Sicherheitseinweisung und der passenden Kletterausrüstung machten wir uns auf, um einen der Parcours zu erklimmen. Während die Einsteiger sich in fünf bis sieben Meter an verschiedenen Stationen ausprobierten, konnten Mutige ihr Können in 14 Meter Höhe beweisen. Dabei ging es nicht nur um die Überlistung der Höhenangst, sondern auch um Geschick, Balance und vor allem Spaß.
Ein Sicherungssystem und die Kommunikation mit einem Partner sind
in einer derartigen Situation, weit über dem Erdboden, wichtig, um
den Halt nicht zu verlieren. So wurden gegenseitige Ermutigungen und
Zurufe eine entscheidende Stütze,
denn auch die Anspannung wurde dort oben miteinander geteilt.
Sowohl Brücken, Autoreifen, Seile als auch Fässer und Skateboardfahrten
in luftiger Höhe bereiteten allen viel Freude. Für den Nervenkitzel
wurde an jeder der Stationen, an denen man versuchte, sich von Baum
zu Baum vorzuarbeiten, gesorgt.
Aber auch für die „Angsthasen“ gab es eine Lösung: Nach einiger Zeit hatte ich genug Höhenluft geschnuppert, meine Abenteuerlust fand ihre Grenzen und ein netter Kletterparkmitarbeiter seilte mich ab. Von unten sah dann auch alles nicht mehr so gefährlich aus.
Ein paar Stunden später erreichten wieder alle heile und zufrieden den Erdboden. Jeder konnte glücklich sein, sein individuelles Ziel erreicht zu haben, aber im Vordergrund stand für alle der Spaß, ob am Boden beim Zusehen oder in den Baumwipfeln während eines schwierigen Klettermanövers.
Wir bedanken uns für die tolle Erfahrung, die wir mit euch sammeln durften
und es war uns ein großes Vergnügen.
Wir hoffen, dass auch euch der Tag in guter Erinnerung geblieben ist.
Vielen Dank!
Anna und Nina
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Winter Sport & Spaß
Die Teilnehmenden der Berufsvorbereitung nutzten das herrliche Winterwetter der letzten Tage um im Rahmen ihres Sportangebots etwas nicht alltägliches zu unternehmen. Es wurde zusammengesucht, was sich eignet um steile Rodelhänge hinunterzusausen.


Antike und moderne Schlitten ebenso wie große Mülltüten und ein
Schlauchboot.
Das ungewöhnlichste war allerdings eine Klobrille, die wie sich herausstellte,
hervorragend zweckentfremden lässt.
Also, für die, die keinen Schlitten haben: einfach zu Hause die Klobrille „ausleihen“!
Etwas außergewöhnlich aber nicht weniger sportlich ging es beim Schneefußball
zu.
Auch wenn es jetzt taut. Beim nächsten Schnee heißt es wieder: „Ab
nach draußen“!
Jürgen Bünnemann