Viele Gründe sprechen für das BBW: zum Beispiel das Leben im Wohnheim.
Viele Gründe sprechen für das BBW: zum Beispiel das Leben im Wohnheim.

Das BBW Bethel: Diese Gründe sprechen für uns

Seit über dreißig Jahren helfen wir, das Berufsbildungswerk Bethel (BBW), Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf dabei, sich in ihrer Persönlichkeit und ihren beruflichen Kompetenzen zu entwickeln und sich in der Gesellschaft platzieren zu können.

Dazu zieht ein Team von 100 Mitarbeitern – Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, Lehrkräfte, zwei Psychologinnen, Ausbildende und eine Ärztin – an einem Strang, um in mittlerweile 26 Ausbildungsberufen jungen Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen einen erfolgreichen Start ins Leben zu geben. Das BBW Bethel ist Teil des Epilepsiezentrums Bethel, des größten Behandlungs- und Forschungszentrums für Epilepsie bundesweit und damit eine erste Adresse für Jugendliche mit Epilepsien und anderen hirnorganischen Schäden. Aber auch für junge Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Lernbehinderungen können wir seit 2008 umfangreiche Hilfeleistungen anbieten.

Unser Engagement und unsere Kompetenz für jeden einzelnen Jugendlichen drückt sich auch in Zahlen aus: In den vergangenen fünf Jahren konnten wir Vollbelegung sowohl für den Arbeits- als auch den Wohnbereich vermelden. 80 Prozent der Jugendlichen, die an unserem Ausbildungsangebot teilnehmen, erreichen die Abschlussprüfungen, 98 Prozent von ihnen bestehen beim ersten Versuch. Und ganz besonders wichtig: Über 50 Prozent der Absolventen schaffen den Sprung auf den Arbeitsmarkt und können sich dort auch behaupten.  

Ein Top-Team

Unsere Mitarbeitenden für Schule, Ausbildungsstätten und Wohnheimen sind hochqualifizierte Experten auf ihrem Gebiet. Sie haben das Know-how und nehmen sich die nötige Zeit, um die Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf auf den „richtigen Kurs” zu bringen. In der freien Wirtschaft fehlen die fachlichen und personellen Kapazitäten und zeitliche Freiräume, um diesen Jugendlichen die notwendige Aufmerksamkeit und damit eine gerechte Chance geben zu können. Diese Chance bekommen sie bei uns. Und neben dem eigentlichen Lehr- und Betreuungspersonal gibt es noch die Mitarbeitenden der Fachdienste, die in medizinischer, sozialpädagogischer und psychologischer Hinsicht die Jugendlichen während der gesamten Ausbildungszeit begleiten, von der Aufnahme bis hin zur Jobsuche.      

Unsere Ausbildung: Praxisnah und Intensiv

Unsere Philosophie ist, die reale Arbeitswelt im Rahmen unserer Ausbildungsangebote nicht nur zu simulieren, sondern den jungen Menschen durch Berufspraktika und sogenannte „Kooperationen in verzahnter Ausbildung mit Betrieben” (VAmB) die Möglichkeit zu geben, sich in richtigen Unternehmen zu erproben. Die Jugendlichen werden bei diesen Arbeitserprobungen natürlich vor Ort von unseren Mitarbeitenden intensiv betreut, damit die Praktika für alle Seiten zu einem Erfolg werden. Bei den Ausbildungszeiten in den Betrieben im Rahmen der VAmB geht es nicht nur darum, den Auszubildenden einen Eindruck von der realen Arbeitswelt zu geben. Zusätzlich wollen wir die Betriebe von der Leistungsfähigkeit unserer jungen Menschen überzeugen und damit den Weg für einen späteren Einstieg der Absolventen in das Unternehmen ebnen. Aber nicht nur in unseren Partnerbetrieben in der freien Wirtschaft können unsere Jungendlichen sich beweisen. In Bethel gibt es sogenannte Integrationsunternehmen, in denen behinderte Menschen Seite an Seite mit nicht-behinderten Menschen unter „Marktbedingungen” zusammenarbeiten. Dazu zählt unter anderem das sehr erfolgreiche Hotel „Lindenhof”, in dem Auszubildende der Bereiche Hotel, Gastronomie und Hauswirtschaft arbeiten können. Neben den Integrationsunternehmen gibt es die Betriebe von Bethel, die sich bereits seit Jahrzehnten am Markt erfolgreich behaupten und angesehene mittelständische Firmen in der Region sind. Auch hier können sich die jungen Leute erproben und damit ihr Selbstbewusstsein stärken.