Blick auf den Haupteingang des BBW Bethel.
Blick auf den Haupteingang des BBW Bethel.

Das BBW Bethel – Herzlich Willkommen!

Das BBW Bethel eröffnet jungen Menschen mit Epilepsie und anderen hirnorganischen Erkrankungen berufliche Perspektiven, an die sie selbst, aber auch ihre Eltern, Lehrer und Berater oftmals nicht zu denken gewagt hätten. Die Ausbildungsberufe, die wir hier im BBW anbieten, machen deutlich, dass junge Menschen mit Behinderung in einer Vielzahl von Berufen erfolgreich ausgebildet werden können. Dabei setzen wir auf eine an den individuellen Bedürfnissen ausgerichtete, umfassende und praxisnahe Ausbildung.  

Ausbildungsmöglichkeiten  

Das BBW Bethel bietet 25 Ausbildungen in den Berufsfeldern:  

  • Agrarwirtschaft 
  • Ernährung und Hauswirtschaft 
  • Hotel / Gastro 
  • Küchen 
  • Metalltechnik 
  • Textiltechnik und Bekleidung 
  • Wirtschaft und Verwaltung


Insgesamt stehen 126 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Das BBW Hauptgebäude ist eine ausgezeichnet ausgestattete Ausbildungsstätte. Hier lernen die Auszubildenden in der Metalltechnik an modernen Dreh- und Fräsmaschinen, CNC-Maschinen, Werkbänken, Computerarbeitsplätzen sowie in einer Schlosserei ihr Handwerk. Darüber hinaus kooperieren wir mit Einrichtungen außerhalb des BBW, um die Ausbildung so realitätsnah und praxisorientiert wie möglich zu gestalten. Im Rahmen der Ausbildung Agrarwirtschaft sind wir eng mit dem Gartenbaubetrieb Bethel vernetzt. Und für die Ausbildung in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Küchen haben wir ein eigenes Ausbildungshotel, den Lindenhof, wo die Auszubildenden in einem als Tagungshotel konzipierten 41-Zimmer-Betrieb neben der Arbeit auch den Kundenkontakt erlernen können. Schließlich gibt es Partnerschaften mit den Unternehmen der Privatwirtschaft in der Region. Wir haben dabei renommierte Kooperationsfirmen gewonnen, wo einige Jugendliche Teile ihrer Berufsausbildungszeit verbringen.  

Die richtige Ausbildung finden

Gemeinsam mit den Jugendlichen finden wir zunächst heraus, ob ihre Talente, Neigungen und Vorstellungen zu den Anforderungen des gewünschten Berufs passen, eine wichtige Voraussetzung, um mit der Berufswahl zufrieden zu sein und eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Dazu gibt es am Anfang verschiedene Maßnahmen, damit die Jugendlichen sich unter praxisnahen Bedingungen in unterschiedlichen Berufsfeldern erproben können

Das Konzept der drei Lernorte:

Aber wie im richtigen Leben ist die Arbeit nicht alles. Um zu einer selbstständigen und unabhängigen Persönlichkeit heranzureifen, bedarf es noch mehr. Im BBW nennt man das das „Konzept der drei ‚Lernorte‘”: Berufsausbildung Schule, und Wohnen.

Schule

Theorie und Praxis miteinander zu verzahnen, ist eines der Hauptanliegen des BBW Bethel. Im Kerschensteiner Berufskolleg, das auf dem Gelände des BBW untergebracht ist, wird den Jugendlichen die theoretische Seite ihrer Ausbildung vermittelt. Es ist in seiner pädagogischen Arbeit ganz dem Förderbedarf der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst.

Wohnen

145 Plätze stehen im Wohnheim auf dem BBW-Gelände und in Außenwohnhäusern im Stadtgebiet zur Verfügung, die allermeisten davon Einzelzimmer. Mit Wohnen ist dabei viel mehr gemeint als das bloße Wohnen in den eigenen vier Wänden: Hier lernen die Jugendlichen, wie man einen Haushalt führt, behördliche Dinge regelt oder mit Bankkonto und Geld umgeht. Auch die sinnvolle Gestaltung der Freizeit gehört dazu, ob allein oder mit Gleichaltrigen, so dass die jungen Leute lernen, ihren gesamten Alltag zu planen und zu managen. In der Gruppe unterstützen sie sich gegenseitig, lernen von und mit einander und übernehmen so zunehmend Verantwortung. Denn auch ein angemessener Umgang mit Menschen und eine gute Kontakt- und Kritikfähigkeit sind wichtige Voraussetzungen, um im Arbeitsleben bestehen zu können. Bei alldem wird es den Jugendlichen hier so schnell nicht langweilig und der Spaß kommt ebenfalls nicht zu kurz. Das ganze Leben außerhalb von Schule und Ausbildung ist daher ein weiterer bedeutender Baustein im Lern-Konzept des BBW Bethel. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass die Jugendlichen beim Wohnen und in der Freizeit sozialpädagogisch betreut und begleitet werden. Zum Abschluss ihrer Ausbildungszeiten sind die meisten von ihnen gereifte Persönlichkeiten, die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen können.

Experten für alle Fälle

Um allen auf diesem Weg so gut wie möglich zu helfen, stehen rund 80 Mitarbeitende zur Seite, von denen viele in den Fachdiensten arbeiten. Es gibt den ärztlichen und den psychologischen Fachdienst, die Sozialarbeit mit Integrationsberatung, die Freizeitpädagogik sowie die Seelsorge. Alle diese Menschen stellen eine optimale Gestaltung der Ausbildungszeit sicher. Alles in allem bieten wir ein Gesamtpaket, das jungen Menschen einen guten Start nicht nur in ihr Berufsleben, sondern in ihre gesamte Zukunft gibt.

Ansprech-
partnerinnen

Andrea Hünneke
Leitung

Telefon 0521 144-4995
Mobil    0170 8320361
Telefax 0521 144-5113
andrea.huenneke
(at)bethel.de

Frau Görrig

Mirjam Goerrig
Leitung

Telefon 0521 144-4996
Mobil    0151 14794622
Telefax 0521 144-5113
mirjam.goerrig
(at)bethel.de